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Parlamentspräsident für Erhaltung von Mauerresten (03.08.2001)

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Ein Dokument der Zeitgeschichte ist in Gefahr: ein 200 Meter langes Reststück der Berliner Mauer - nur wenige Meter vom Abgeordnetenhaus entfernt. Berlins Parlamentspräsident Reinhard Führer hat jetzt dazu aufgerufen, das Mauerstück an der Niederkirchnerstraße durch behutsame Restaurierung zu erhalten. Dazu seien noch Spenden aus der Bevölkerung und von Firmen erforderlich, um etwa 500 000 DM aufzubringen.

"Diese Mauer an authentischer Stelle hat eine besondere Verbindung zur Topographie des Terrors auf dem dahinterliegenden Gelände der früheren Gestapo-Zentrale", sagte der Präsident. Dieses einmalige Zeugnis zwischen brauner und roter Diktatur müsse erhalten bleiben. Man müsse verhindern, dass das Mauerstück - von "Mauerspechten" und der Witterung stark angegriffen - schließlich wegen mangelhafter Standfestigkeit abgerissen werden müsse. Er habe die Stiftung Denkmalschutz dafür gewinnen können, bei der Rettung des Mauerstücks die Federführung zu übernehmen, teilte Präsident Reinhard Führer mit.

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