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Porträts der Ehrenbürger Marlene Dietrich und Nikolai E. Bersarin enthüllt (10.02.2004)

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Bei einer feierlichen Zeremonie in der Wandelhalle des Parlaments hat der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, das Wirken der Berliner Ehrenbürger Marlene Dietrich und Nikolai Bersarin und ihren engagierten Widerstand gegen den Nationalsozialismus gewürdigt.

In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste - unter ihnen Dr. Alexandra Lazuk, eine Enkelin Bersarins, ein hochdekorierter russischer Oberst, der 1945 als junger Soldat mit Bersarin an der Eroberung Berlins teilgenommen hat, sowie zahlreiche Mitglieder des Abgeordnetenhauses und des Bundestags - und unter großem Medieninteresse wurden die Porträts beider Ehrenbürger enthüllt. Die Bilder werden in die Galerie der Ehrenbürger neben dem Plenarsaal des Abgeordnetenhauses aufgenommen.

Parlamentspräsident Momper sagte, mit Marlene Dietrich werde "eine große Tochter unserer Stadt, eine große Deutsche " ausgezeichnet. In Berlin werde man sich immer mit Hochachtung an sie erinnern. Generaloberst Nikolai Bersarin, 1945 der erste sowjetische Stadtkommandant von Berlin, habe sich um die Stadt und ihre Einwohner verdient gemacht, als er mit großem Engagement in der zerstörten Stadt die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, die allgemeine Ordnung und Wiederherstellung der Strom- und Wasserversorgung sicherstellte.

Die Ehefrau des Botschafters der USA in Deutschland, Marsha Coats, erinnerte in einer kurzen Ansprache an Marlene Dietrich und enthüllte gemeinsam mit Präsident Momper deren Porträt.

Der Gesandte der Russischen Föderation, Wladimir Polenow, würdigte Generaloberst Nikolai E. Bersarin und unterstrich die Bedeutung dieser Ehrung für sein Land.

Das Porträt von Marlene Dietrich, die am 16.5.2002 posthum zur Ehrenbürgerin von Berlin ernannt wurde, ist von ihrem Urenkel Matthew Riva gemalt worden. Von Generaloberst Nikolai Bersarin, der am 11.2.2003 wieder in die Liste der Ehrenbürger aufgenommen wurde, ist auf Wunsch der Familie ein Fotoporträt für die Ehrenbürgergalerie vorgesehen.

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