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Präsident Momper: Das bleibt in Berlin unvergessen! (12.05.2005)

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Am Luftbrücken-Denkmal vor dem Flughafen Tempelhof haben der Präsident des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, Vertreter der Fraktionen, Bürgermeisterin Karin Schubert und Repräsentanten der ehemaligen Schutzmächte am Donnerstag (12.5.) Kränze niedergelegt. An diesem Tag jährte sich zum 56. Mal die Beendigung der Blockade West-Berlins durch die damalige Sowjetunion.

Im Abgeordnetenhaus würdigte Parlamentspräsident Walter Momper unter Hinweis auf den Jahrestag das Engagement der ehemaligen Schutzmächte für die Freiheit West-Berlins. Unter dem Beifall der Abgeordneten sagte er: " Was die Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien und Frankreich in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg für uns getan haben, bleibt in Berlin unvergessen!"

Im Juni 1948 hatte die Sowjetunion alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin blockiert, um die Westmächte - die USA, Großbritannien und Frankreich - zur Aufgabe ihrer Position in Berlin zu zwingen.Daraufhin organisierten die Westmächte eine Luftbrücke: Fast pausenlos landeten von nun an Flugzeuge in Berlin und brachten Versorgungsgüter für die zwei Millionen eingeschlossenen West-Berliner. Elf Monate hindurch nahmen die Menschen in den Westsektoren harte Entbehrungen auf sich, um ihre Freiheit und die Unabhängigkeit von der damaligen sowjetischen Besatzungszone zu bewahren. Am 12.Mai 1949 schließlich gab die Sowjetunion ihre Blockademaßnahmen auf. Die Schlagbäume an den Autobahnen und Zufahrten nach West-Berlin gingen wieder hoch.

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