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Präsident Ralf Wieland enthüllt Büste von Anna Schepeler-Lette (25.02.2014)

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Feierliche Enthüllung am Donnerstag, 27. Februar, 11.00 Uhr

1872 übernahm Anna Schepeler-Lette die Leitung des „Vereins zur Förderung der Erwerbstätigkeit des weiblichen Geschlechts“ in Berlin – dem heutigen Lette-Verein. Nach ihrem Tod im Jahr 1897 fertigte der Künstler Alexander Tondeur 1898 eine Büste zu Ehren der Verstorbenen. Diese Büste wurde nun aufwendig restauriert mit Mitteln der Stiftung Stadtmuseum.

Unter ihrer Leitung wurde der Lette-Verein Schulträger und ein weltweites Vorbild für die Berufsausbildung von Frauen. Sie riskierte Schulgründungen ohne Vorbild und ohne Gewähr durch Staat und Wirtschaft. Unter ihrer Leitung wurden die Handels- und Gewerbeschule (1872), eine Haushaltungsschule (1886) und die Photographische Lehranstalt (1890) gegründet. 1873 setzte sie die Telegraphistinnen-Ausbildung durch. 1875 wurde die Schriftsetzerinnenschule eröffnet.

Anna Schepeler-Lette erkannte auch die Notwendigkeit, Ausbilder fortzubilden. Seit 1875 wurden Lehrerinnen im Lette-Verein ausgebildet – zunächst Handarbeits- und Zeichenlehrerinnen, später Gewerbe- und Industrielehrerinnen. So bahnte sie der Ausbildung von Frauen zu Lehrerinnen in Preußen den Weg. In der Photographischen Lehranstalt wurde ab 1895 der Beruf der Röntgenschwester entwickelt.

Die Enthüllung der Büste von Anna Schepeler-Lette findet am Donnerstag, dem 27. Februar 2014, um 11.00 Uhr im Lette-Verein, Viktoria- Luise-Platz 6, statt. Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses, wird die feierliche Enthüllung vornehmen.

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