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Präsident Ralf Wieland zum 20. Juli 1944 (19.07.2016)

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Präsident Ralf Wieland wird nahm am 20. Juli 2016 an der Feierstunde zum Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft teil, die um 12.00 Uhr im Hof des Bendlerblocks stattfand. Anlässlich des Jahrestages des Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944 wies Präsident Ralf Wieland auf die Bedeutung dieses Ereignisses für die heutige Zeit hin.
 
 
„Der Anschlag auf Hitler vom 20. Juli 1944 setzte ein Zeichen für das ‚andere Deutschland‘. Ein Deutschland ohne Diktatur, ein Deutschland, in dem die Menschenrechte geachtet werden. Und ein Deutschland, das dem Frieden verpflichtet ist. Natürlich: An diesem Tag zerschlugen sich zunächst auch alle Hoffnungen, Deutschland von innen heraus von Hitlers Herrschaft zu befreien.
 
Und dennoch: Der 20. Juli 1944 entfaltete für uns Deutsche moralisch eine Legitimation zum demokratischen Wiederaufbau unseres Landes nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Legitimation wirkt bis heute nach, ohne dass wir dabei vergessen, dass Deutsche unter dem Hitler-Regime ungeheure Verbrechen begangen haben.
 
Die Tat Stauffenbergs steht bis heute als Symbol für den Widerstand der Arbeiterbewegung, der Christen und der Demokraten unterschiedlicher Couleur. Im Kampf gegen den Nationalsozialismus liegt der Anfang unserer Nachkriegsdemokratie. Und deshalb ist es so außerordentlich wichtig, dass Demokraten diesen Tag würdigen und der Opfer des Widerstands gegen den Nationalsozialismus gedenken.“
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