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Präsidium des Abgeordnetenhauses besucht Israel anlässlich der Gründung des Staates vor 60 Jahren (15.09.2008 bis 22.09.2008)

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15. bis 21. September 2008

Am Montagmorgen brach das Präsidium des Abgeordnetenhauses von Berlin zu seinem mehrtägigen Besuch nach Jerusalem auf. Am Dienstag ist eine Fahrt zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem geplant. Dort werden die Abgeordneten einen Kranz in der Halle der Erinnerung niederlegen und der Opfer gedenken.

Die politischen Programmpunkte sind dicht gesetzt. Neben einem Zusammentreffen mit der Deutsch-Israelischen Freundschaftsgruppe in der Knesset und einem Informationsgespräch im israelischen Außenministerium wollen die Präsidiumsmitglieder auch mit dem Bürgermeister von Jerusalem zusammenkommen. Ein weiterer Programmpunkt wird der Besuch der Partnerstadt des Bezirks Steglitz-Zehlendorf und ein Gespräch mit dem dortigen Bürgermeister sein. In Tel Aviv wird die Delegation dem ehemaligen israelischen Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland Avi Primor begegnen und ist in der Universität der Stadt mit deren Präsidenten zum Gespräch eingeladen. Anschließend wird Professor Adital Ben-Ari zusammen mit Studenten der Universität Haifa das Projekt "Berlin meets Haifa" vorstellen. Dabei handelt es sich um ein deutsch-israelisches Kooperationsprojekt zum Thema "Dominanzkultur und Minderheiten" zwischen der School of Social Work in Haifa und der Alice Salomon Fachhochschule Berlin. Die Veranstaltung geht über zwei Semester. Im Zentrum steht der deutsch-israelische Dialog.

Auf der Agenda stehen zudem ein Treffen mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Tel Aviv, Doron Sapir, und eine gemeinsame Kranzniederlegung am Grab von Yitzhak Rabin. Abgerundet wird der Besuch ein Treffen und Gespräch mit ehemaligen Berlinerinnen und Berliner, die in der Zeit des Nationalsozialismus emigrieren mussten.

Das jüdische Volk war gerade dem unendlichen Leid der Shoah entronnen, als es am 8. Mai 1948 sein eigenes Staatswesen, den Staat Israel, gründete. Deutschland und Israel sind und bleiben auf besondere Weise durch die Erinnerung an die Shoah verbunden.

Beim diesjährigen Tag der offenen Tür hatte sich Israel in den Räumen des Abgeordnetenhauses präsentieren können. In der Plenarsitzung am 8. Mai 2008 würdigte Parlamentspräsident Walter Momper zu Beginn der Sitzung in einer Rede die Gründung des Staates Israel vor 60 Jahren und wünschte dem Staat und den Bürgerinnen und Bürgern eine friedliche Zukunft in gesicherten Grenzen.

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