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Studienstiftung des Abgeordnetenhauses (04.09.2013)

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Stipendiaten wurden verabschiedet

Am 9. September 2013 hat Parlamentspräsident Ralf Wieland um 18.00 Uhr im Festsaal die Stipendiaten der Studienstiftung des Abgeordnetenhauses des Jahrgangs 2012/13 verabschiedet.

Für neun junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Aserbaidschan, Frankreich, Georgien, Kasachstan, Russland und den USA, die seit Oktober 2012 in Berlin weilen, geht Ende September ein einjähriger Stipendienaufenthalt zu Ende.

In Berlin haben sie mit Unterstützung hiesiger Hochschullehrer und Wissenschaftler an eigenen Forschungsprojekten in der Ethnologie, der Politik-, Geschichts-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, der Theaterwissenschaft und der Medizin gearbeitet. Zu ihren Forschungsthemen zählen u. a. „Theater in den Lagern NS-Deutschlands und des Vichy-Regimes in Frankreich“, „Die gewerkschaftlichen Beziehungen zwischen Frankreich und den beiden deutschen Staaten“ und „Die Rolle der europäischen Nachbarschaftspolitik bei der Entwicklung des Rechtsstaats in Aserbaidschan“.

Die Studienstiftung des Abgeordnetenhauses von Berlin wurde 1994 mit dem Ziel gegründet, jungen Bürgerinnen und Bürgern aus den Staaten der ehemaligen Alliierten – Großbritannien, Frankreich, den USA und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion – die Möglichkeit zu geben, ein Jahr lang in Berlin wissenschaftlich zu arbeiten und mit der Stadt, ihren Menschen und Institutionen vertraut zu werden. Der politische Auftrag der Stiftung besteht darin, das Verständnis der jungen Forscherinnen und Forscher für Berlin, Deutschland und Europa zu wecken und zu vertiefen. Die Studienstiftung will dazu beitragen, die Freundschaft zu den ehemaligen Schutzmächten lebendig zu erhalten und neue Kontakte aufzubauen.

Bisher wurden 17 Jahrgänge mit insgesamt 272 Stipendiaten aus 16 Ländern gefördert. Dem Vorstand und Beirat der Stiftung gehören Mitglieder des Abgeordnetenhauses und Berliner Wissenschaftler an. Vorstandsvorsitzender ist Prof. Dr. Herwig E. Haase, Beiratsvorsitzender ist Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin.

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