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THEATERSTÜCK „STAATS-SICHERHEITEN“ IM ABGEORDNETENHAUS (04.04.2011)

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Parlamentspräsident Walter Momper und die Vereinigung der Opfer des Stalinismus luden ein

Am Mittwoch, dem 6. April 2011, um 19.00 Uhr wurde im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses das Theaterstück „Staatssicherheiten“ aufgeführt. Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Walter Momper hatte gemeinsam mit der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) die Veranstaltung organisiert und die Mitglieder des Abgeordnetenhauses sowie weitere geladene Gäste zur Aufführung in das Berliner Parlament gebeten.

Foto: Abgeordnetenhaus von Berlin

Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Walter Momper begrüßt die Gäste

Das Theaterstück „Staats-Sicherheiten“ basiert auf einem Konzept der Förderkreismitglieder des Potsdamer Hans-Otto-Theaters, Lea Rosh und Renate Kreibich-Fischer. Anhand von 15 authentischen Schicksalen wird auf die Verfolgung und die menschenverachtende Behandlung ehemaliger politischer Häftlinge in der DDR hingewiesen. Inszeniert wurde das Stück von Clemens Bechtel, der den Stoff an den Originalschauplätzen in den ehemaligen Haftanstalten der Staatssicherheit in Potsdam und Berlin-Hohenschönhausen auch verfilmte. Das Theaterstück wurde im Oktober 2008 erstmalig im Hans-Otto-Theater in Potsdam aufgeführt.

Foto: Abgeordnetenhaus von Berlin

Lea Rosh führt in das Theaterstück ein

Parlamentspräsident Walter Momper erklärt hierzu:

„Die Berichte der ehemaligen Häftlinge sind ein erschütterndes Zeugnis der Brutalität und Grausamkeit, der körperlichen Qualen und des psychischen Terrors. Sie sind der authentische Beweis dafür, wie sehr in den Haftanstalten der Stasi die Menschenrechte mit Füßen getreten wurden. Mit der Aufführung des Theaterstücks „Staats-Sicherheiten“ im Abgeordnetenhaus soll ein Zeichen dafür gesetzt werden, dass die Opfer der SED-Diktatur nicht vergessen sind und das Berliner Parlament einer wie auch immer gearteten DDR-Nostalgie entgegentritt, die die Gewaltherrschaft verklären will.“

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