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The Obermayer German Jewish History Awards (15.01.2010)

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Feierliche Verleihung Montag, 25. Januar 2010, 18 Uhr, Plenarsaal,
auf Einladung des Parlamentspräsidenten Walter Momper

„Mit den Obermayer German Jewish History Awards werden deutsche Bürger geehrt, die auf freiwilliger Basis in ihren Heimatorten einen herausragenden Beitrag zur Bewahrung des Gedenkens an die jüdische Vergangenheit – ihrer Geschichte und Kultur, ihrer Friedhöfe und Synagogen – geleistet haben. Dieser Preis gilt heute als höchste Auszeichnung, die einer Einzelperson zuteil werden kann, nicht zuletzt, weil die Preisträger von Juden vorgeschlagen werden, die ein Bewusstsein für das ganze Ausmaß der Schrecken der Hitlerzeit haben. Die Preisträger sind hervorragende Beispiele dafür, wie Deutschland sich mit seiner Vergangenheit auseinandergesetzt hat. Die deutsche Regierung und das deutsche Volk sind sich heute jederzeit bewusst, wie gefährlich kurz der Weg von der Arroganz über Selbstgerechtigkeit, Intoleranz, Hass und Unterdrückung bis hin zur Entmenschlichung und Barbarei sein kann – und sie sind die Ersten, die sagen: „Nie wieder“. Deutschland kann heute als Beispiel für die ganze Welt angesehen werden, wie eine schreckliche Periode in der Geschichte eines Landes die Psyche zukünftiger Generationen nachhaltig beeinflusst.“ (Vorwort / Broschüre 2010, Obermayer Foundation)

Es ist wichtig, die verlorene deutsch-jüdische Tradition zu rekonstruieren. Die Preisträger tragen dazu bei, die ganze Bandbreite der deutsch-jüdischen Geschichte mit ihren Beiträgen zur Erforschung und Dokumentation zu zeigen.

In diesem Jahr wurden die Preise zum 10. Mal verliehen. Das Abgeordnetenhaus von Berlin beging mit dieser Veranstaltung – neben dem Jugendprojekt ‚denk!MAL’ – den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Nach den Ansprachen des Präsidenten des Abgeordnetenhauses Walter Momper und des Präsidenten der Obermayer Foundation, Newton/USA Dr. Arthur Obermayer hielt Jutta Limbach, ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, die Festrede. Daran schloss sich die Preisverleihung an.

Die diesjährigen Preisträger sind:

Angelika Brosig aus Schopfloch in Bayern,
Helmut Gabeli aus Haigerloch in Baden-Württemberg,
Barbara Greve aus Gilserberg in Hessen,
Heidemarie Kugler-Weiemann aus Lübeck in Schleswig-Holstein und
Walter Ott aus Münsingen-Buttenhausen in Baden-Württemberg.

Foto: Abgeordnetenhaus von Berlin

Die Preisträger des Obermayer German Jewish History Awards

Sie wurden unter allen Nominierten von einer prominent besetzten Jury ausgewählt. Der Jury gehörten neben Parlamentspräsident Walter Momper der am 19. Januar 2010 verstorbene Vorsitzende der Axel-Springer-Stiftung Ernst Cramer, die Gastkuratorin am Museum of Jewish Heritage in Manhatten Karen Franklin, Ernest Kallmann sowie Werner Loval aus Bamberg, die Direktorin und Vizepräsidentin des Touro College Sara Nachama und der Stifter selbst, Arthur Obermayer, Unternehmer im Bereich Hightech im Großraum Boston, an.

Den musikalischen Rahmen gestalteten Schülerinnen und Schüler der Internationalen Musikakademie zur Förderung musikalischer Hochbegabter in Deutschland mit Stücken von Paul Hindemith und Wolfgang Amadeus Mozart. Zu Beginn der Festveranstaltung trat die Faster-than-Light-Dance-Company Berlin mit dem Tanzstück "Klagelied" auf.

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