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Trauer um die ermordeten Sinti und Roma (13.06.2004)

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In einer Gedenkstunde des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. sprach am Sonntag (13. 6.) auf dem Parkfriedhof Marzahn der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper. Mit der Veranstaltung wurde an den 68. Jahrestag der Zwangseinweisung der Berliner Sinti und Roma in das Lager Marzahn erinnert. Gedenkworte sprachen auch die Landesvorsitzende Petra Rosenberg, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Albert Meyer, und der Vorsitzende des Ökumenischen Forums Berlin-Marzahn e.V., Ernst-Gottfried Buntrock. Anschließend fand eine Kranzniederlegung statt.

Am 5. Juni 1936 hatte der nationalsozialistische Innenminister Frick - im Hinblick auf die bevorstehenden Olympischen Spiele in Berlin - in einem Runderlass die Polizei angewiesen, einen "Landesfahndungstag nach Zigeunern" vorzubereiten und durchzuführen. Im Juli 1936 wurden dann Berliner Sinti und Roma mit ihren Wohnwagen nach Marzahn verschleppt. Dort wurde auf einem ehemaligen Rieselfeld ein Lager errichtet. 1943 wurden die meisten der 1200 Sinti und Roma ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet.

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