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Verleihung der Obermayer German Jewish History Awards (17.01.2008 bis 23.01.2008)

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Auch in diesem Jahr findet die feierliche Preisvergabe der German Jewish History Awards durch die Obermayer Foundation (Boston, USA) im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin statt. Parlamentspräsident Walter Momper und der Präsident der Obermayer Foundation, Dr. Arthur S. Obermayer, haben gemeinsam zu dem Festakt eingeladen. Die Obermayer-Stiftung verleiht die Preise in diesem Jahr zum 8. Mal in Berlin. 1996 wurde der 27. Januar - der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz - in Deutschland zum nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Die Preisverleihung, die im Mittelpunkt der Feierstunde zu dem Gedenktag steht, findet am Mittwoch, dem 23. Januar 2008, statt.

Ausgezeichnet werden Deutsche, die ehrenamtlich herausragende Beiträge zur Dokumentation und zum Erhalt der jüdischen Geschichte und Kultur und des jüdischen Erbes geleistet haben und das Bewusstsein für ehemaliges jüdisches Leben in ihrer Gemeinde oder Region fördern.

Die Preisträger haben sich mit großem Zeitaufwand, mit Beharrlichkeit und mit Begeisterung engagiert, um in Deutschland diese Zeugnisse jüdischen Lebens und jüdischer Kultur zu bewahren. Die außergewöhnlichen Arbeiten wurden aus allen Vorschlägen von einer Jury ausgewählt.

Die Direktorin des United States Holocaust Memorial Museum in Washington DC, Frau Sara Bloomfield, wird in der Gedenkstunde anlässlich der Übergabe die Festrede halten. Frau Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland und selbst Holocaust-Überlebende, wird ebenfalls sprechen.

Arthur Obermayer, amerikanischer Jude und Gründer des Preises im Jahr 2000, begründet sein Engagement: "Diese Menschen verdienen unsere Anerkennung, weil durch sie erneut eine Verbindung zwischen Deutschland und den Juden, die hier einst lebten, geknüpft wird. Wir setzen aber auch ein Zeichen, dass es an der Zeit ist, Vorurteilen, die heute gegenüber den Deutschen auf Grund der Vergangenheit und der Schuld früherer Generationen bestehen, ein Ende zu setzen."

Pressevertreter sind herzlich willkommen.

(Abgeordnetenhaus von Berlin, 23. Januar 2008, 18.00 Uhr, Plenarsaal)

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