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Vizepräsidentin Martina Michels: "Zeichen setzen gegen Gewalt" (15.12.2004)

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Parlamentsvizepräsidentin Martina Michels begrüßte im Abgeordnetenhaus 18 Schülerinnen und Schüler aus der südrussischen Stadt Beslan, die sich auf Einladung des Russischen Hauses zu einem mehrtägigen Besuch in Berlin aufhielten. Die 11- bis 16-jährigen gehörten zu den 1200 Geiseln, die im September 2004 von tschetschenischen Terroristen in der Schule von Beslan festgehalten wurden.

Damals mussten Schüler, Lehrer und Eltern tagelang ohne Wasser, ohne Essen und ohne Medikamente in dem Schulgebäude ausharren. Die Terroristen hatten sie als Geiseln genommen und den Abzug russischer Streitkräfte aus Tschetschenien gefordert. Als die Situation in und vor dem Schulgebäude außer Kontrolle geriet, kamen bei Schießereien zwischen Terroristen und russischen Soldaten mehr als 330 Geiseln ums Leben. Das dramatische Geschehen vom 1. bis 3. September in Beslan wurde in der ganzen Welt mit Entsetzen und großer Anteilnahme verfolgt.

Hunderte von Jugendlichen, die damals selbst Geiseln waren und den Tod ihrer Schulkameraden miterlebten, mussten wegen schwerer psychischer Schäden behandelt werden. Nach dem Drama von Beslan trafen aus aller Welt Spenden und Einladungen ein. 18 der Jugendlichen besuchten jetzt Deutschland.

Mit der Einladung ins Abgeordnetenhaus von Berlin wollte Vizepräsidentin Martina Michels Mitgefühl und Anteilnahme ausdrücken, aber auch - wie sie betonte - ein Zeichen setzen gegen Gewalt, von der immer gerade auch Unschuldige und Kinder betroffen sind.

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