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Weltstar der Musik und Ehrenbürger Berlins (31.01.2005)

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Bei einem Empfang im Festsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin hat Parlamentspräsident Walter Momper am Montag (31.1.) das Porträt des Berliner Ehrenbürgers Prof. Dr. h.c. mult. Dietrich Fischer-Dieskau der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das 116 x 130 cm große Gemälde (Öl auf Leinwand), das die Künstlerin Edda Grossmann geschaffen hat, kann in Kürze in der Ehrenbürgergalerie im Abgeordnetenhaus von jedermann besichtigt werden.

Bei der Zeremonie im Festsaal waren Dietrich Fischer-Dieskau, die Malerin Edda Grossmann, der Berliner Ehrenbürger Heinz Berggruen, Parlamentsvizepräsident Prof. Christoph Stölzl, die Kulturausschuss-Vorsitzende Alice Ströver und weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens anwesend.

Als Gastgeber würdigte der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, den weltbekannten Sänger, Dirigenten, Musikpädagogen und Buchautor Dietrich Fischer-Dieskau als hervorragenden Botschafter der Musik und überzeugenden Botschafter Berlins, der auch als "Weltstar der Konzertsäle und Opernhäuser" seiner Heimatstadt immer die Treue gehalten habe. Ein Teil des Glanzes dieser Weltkarriere sei auch auf Berlin gefallen, "die Stadt, die globales Denken und Weltformat auf allen Gebieten immer brauchte und auch heute immer wieder braucht" , sagte Präsident Momper.
"Wir sind stolz darauf, dass Sie unser Mitbürger und Ehrenbürger sind!"
(Wortlaut der Ansprache in der Rubrik"Der Präsident/Reden").

Dietrich Fischer-Dieskau wurde am 6. Dezember 2000 von Abgeordnetenhaus und Senat zum 110. Ehrenbürger von Berlin ernannt. Der 1925 in Berlin geborene, weltweit gefeierte Sänger, Dirigent und Musikpädagoge begann seine Karriere als Sänger 1947. Damals sprang er ohne Probe für einen erkrankten Solisten bei einer Aufführung des "Deutschen Requiem" von Brahms ein. 1948 wurde er als erster lyrischer Bariton an die Städtische Oper Berlin verpflichtet. Anschließend führten ihn Gastspielverträge an die Wiener Staatsoper, das Münchner Nationaltheater, zu den Festspielen in Edinburgh, Bayreuth und Salzburg sowie 1964 erstmals in die New Yorker Carnegie Hall. Vom Magazin "Times" als "bester Liedersänger der Welt" bezeichnet, füllte Dietrich Fischer-Dieskau bis Ende 1992 alle Konzertsäle. 1993 stellte er nach mehr als 45 Jahren seine Konzerttätigkeit ein. Seither arbeitet er als Dirigent, Musikpädagoge und Buchautor.

Die Malerin Edda Grossmann, 1958 in Köln geboren, ist nach dem Studium an der damaligen Hochschule der Künste Berlin sowie Studienaufenthalten in Frankreich durch zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland bekannt geworden. Gegenwärtig lebt und arbeitet sie in Barcelona und Veckenstedt am Harz.

Eine "Enthüllung", über die sich alle freuten: Im Abgeordnetenhaus stellte Präsident Walter Momper das Porträt des Berliner Ehrenbürgers Dietrich Fischer-Dieskau vor.An der Zeremonie im Festsaal des Parlaments nahmen der weltbekannte Sänger und Dirigent und die Malerin Edda Grossmann teil.

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