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Wir brauchen authentische Orte des Gedenkens (06.08.2007)

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Erklärung zum 46. Jahrestag des Mauerbaus

Zum 46. Jahrestag des 13. August 1961, des Tags des Mauerbaus, erklärt der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper:

„Heute vor 46 Jahren wurde die Berliner Mauer gebaut. Sie wurde zum Sinnbild der menschenverachtenden Politik des DDR-Regimes. Die SED-Führung nannte die Grenze beschönigend den „antifaschistischen Schutzwall“. In Wahrheit sollte die ungebremste Fluchtwelle von Bürgerinnen und Bürgern der DDR in den Westen gestoppt werden.

Wir gedenken heute der Opfer der Berliner Mauer und wir gedenken der Opfer der innerdeutschen Grenze. Wir erinnern uns dramatischer Fluchtversuche und der Menschen, die an der Mauer ihr Leben verloren. Sie starben, weil sie in Freiheit leben wollten. Die unmenschlichen Sperranlagen trennten Familien und Freunde von einem Tag auf den anderen.

Heute ist die Mauer, die Berlin über 28 Jahre lang in zwei hermetisch voneinander getrennte Stadthälften gespalten hatte, Teil unserer Geschichte geworden. Dennoch sind die Narben der Teilung auch 18 Jahre später noch nicht ganz verschwunden. Wir brauchen diese authentischen Orte des Gedenkens. Sie helfen, die Erinnerung an die Teilung unserer Stadt und unseres Landes, an Unfreiheit und Unterdrückung, wachzuhalten. Und sie mahnen uns, die Werte unserer Demokratie zu verteidigen.“

Parlamentspräsident Walter Momper nahm am 13. August, 10.30 Uhr, an einer Andacht mit anschließender Kranzniederlegung an der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße Ecke Ackerstraße in Berlin-Mitte teil. Im Anschluss,
um 12.00 Uhr, legte Präsident Momper einen Kranz am Peter-Fechter-Mahnmal, Zimmerstraße, Berlin-Mitte, nieder.

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