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"Zivilcourage beweisen - gegen rassistisch-extremistische Gewalt" (27.01.2002)

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Ausschreibung eines Wettbewerbes des Abgeordnetenhauses von Berlin zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2002

Am 27. Januar 2002 wird zum siebten Mal in der Bundesrepublik Deutschland aus Anlass des Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.

Angesichts brutaler Übergriffe gewaltbereiter Rechtsextremisten, der Verbreitung von neonazistischer und rassistischer Propaganda im Internet und der Tatsache, dass nach Einschätzung des Verfassungsschutzes deutliche Anzeichen für eine gesteigerte Gewaltbereitschaft bis hin zu terroristischen Ansätzen bei Teilen der Neonazi-Szene zu erkennen sind, ist es notwendig, gerade die junge Generation über die Verbrechen der Nationalsozialisten aufzuklären.

Ebenso ist es wichtig, Jugendliche bei ihren Aktionen und Aktivitäten zu unterstützen, die sich gegen rechtextremistisch, rassistische, antisemitische und fremdenfeindliche Gewalttaten wenden.

Das Abgeordnetenhaus von Berlin lobt deshalb anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus einen Wettbewerb zum Thema "Zivilcourage beweisen - gegen rassistisch/extremistische Gewalt" aus.

Vorgeschlagen werden können Aktionen, Aktivitäten und Veranstaltungen, die von Schulen, Schulklassen, Jugendverbänden oder - gruppen, aber auch von einzelnen Jugendlichen initiiert worden sind. Ebenso können auch Aktivitäten Dritter vorgeschlagen werden.

Der Wettbewerb wird für Schüler und junge Menschen bis zum vollendeten 21. Lebensjahr ausgeschrieben.

Der Auszeichnung für den besten Beitrag wird am 27. Januar 2002 im Abgeordnetenhaus von Berlin - gemeinsam mit dem "German Jewish History Award" - verliehen und ist mit einer Anerkennungsprämie von 500 Euro verbunden.

Die Jury, die die vorgeschlagenen Beiträge und Aktivitäten bewerten wird, setzt sich neben Mitgliedern des Präsidiums des Abgeordnetenhauses von Berlin aus Fachleuten von Institutionen und Verbänden, aus dem Medienbereich sowie aus den Leitern verschiedener Gedenkstätten zusammen. Die Wettbewerbsvorschläge müssen bis zum 12. November 2001 vorliegen.

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