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"denkMAL 2004" mehr Anmeldungen als je zuvor (19.01.2004)

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Das ist ein Erfolg, der sich sehen lassen kann: An dem Jugendprojekt "denk!MAL", zu dem der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, aufgerufen hat, werden sich mehr Jugendliche als im Vorjahr beteiligen! Bei Präsident Momper haben sich 34 Schulklassen, Jugendgruppen und einzelne Jugendliche angemeldet.

Sie werden am 19. Januar in einer Veranstaltung im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses und dann bis zum 27.Januar in einer Ausstellung im Parlament die Berliner Öffentlichkeit darüber informieren, wie sie sich gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und Toleranz engagieren.

Einmal mehr soll deutlich werden: Auch wenn neonazistische Kugelköpfe immer wieder Schlagzeilen machen, - in der jungen Generation geben a n d e r e junge Leute den Ton an, nämlich ungezählte Jugendliche, die sich intensiv mit dem Nationalsozialismus, seiner Entstehung und seinen verheerenden Folgen, beschäftigt haben. Junge Leute, die nicht auf politischen Schwachsinn und rohe Gewalt, sondern auf Vernunft und Toleranz setzen ; Jugendliche, die aus der Vergangenheit gelernt haben.

Das Jugendprojekt "denk!MAL" findet anlässlich des alljährlichen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) statt und soll dazu beitragen, neue Formen des Gedenkens zu finden. Die Jugendlichen waren aufgerufen, sich für eine der drei Kategorien "mach!MAL" (Ausstellungen, Theater, Hörspiele), "schreib!MAL" (Gedichte, Essays, Zeitungsartikel) oder "sing!MAL" (musikalische Ausdrucksformen) anzumelden. Teilnehmen konnten Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren. Informationen zum Projekt finden Sie unter: http://www.denkmal-berlin.de

Um ganz sicher zu sein, dass das Projekt bei Jugendlichen auch "ankommt", hat Parlamentspräsident Momper extra drei junge Leute engagiert, die die Veranstaltung und die Ausstellung gemeinsam mit der Parlamentsverwaltung vorbereiten: Sonja, Benno und Maren. Wie die hohe Teilnehmerzahl beweist, haben die drei in den vergangenen Wochen bei Schulen und Jugendgruppen erfolgreich "gewirbelt" und geworben. Nun laufen in der Abgeordnetenhausverwaltung die Vorbereitungen für den 19. Januar auf Hochtouren.

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