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Ausstellungseröffnung "New Beijing Great Olympics"

16.09.2007 17:00, Chinesisches Kulturzentrum

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Walter Momper
16.09.2007, Chinesisches Kulturzentrum

Rede des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „New Beijing Great Olympics“ am 16. September 2007 um 17 Uhr im chinesischen Kulturzentrum

- Es gilt das gesprochene Wort -

Die Asien-Pazifik-Wochen, die auf Initiative des Berliner Senats seit 10 Jahren in Berlin stattfinden sind eine Erfolgsgeschichte. Allein in diesem Jahr finden in 14 Tagen mehr als 150 Kulturveranstaltungen statt.

Ich freue mich, dass unsere Partnerstadt Peking trotz der enormen Belastung durch die Vorbereitung der Olympischen Spiele diese Ausstellung vorbereitet hat. Dieser großartige Beitrag hier in dem ganz neuen chinesischen Kulturzentrum ist Ausdruck der Freundschaft zwischen unseren Städten.

Peking gehört zu den „Hyper-Cities“, jenen Mega-Metropolen der Welt, die sich rasant entwickeln. Diese dynamische Entwicklung spiegelt sich in den Planungen von neuen Wohn- und Stadtvierteln wider und auch in den ungeheuren Anstrengungen, die Stadt zu begrünen – eine äußerst schwierige Aufgabe wegen der klimatischen Bedingungen.

Wie atemberaubend die Entwicklung ist, zeigt das Beispiel Verkehr: In Peking wurden im vergangenen Jahr 16 Prozent mehr PKW’s zugelassen! Peking kämpft mit Verkehrslärm und Smog.

Die Ausstellung spiegelt die Visionen vom heutigen Leben und Denken und von den Hoffnungen auf die Zukunft wider.

Die Partnerschaft zwischen unseren Städten hat sich erfreulich entwickelt. Die Vereinbarung über die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Magistrat von Berlin und der Pekinger Stadtregierung vom 5. Mai 1988 wurde zwischen beiden Städten 1994 durch eine gemeinsame Erklärung sowie ein Memorandum über Austauschprogramme bekräftigt.

Inzwischen hat sich unsere Städtepartnerschaft zu einer der intensivsten entwickelt, die Berlin hat.Das zeigt sich insbesondere in den Bereichen Justiz und Bildung.

Der Schüler- und Jugendaustausch ist dafür ein besonders schönes Beispiel: Siebzehn Berliner Oberschulen, darunter zwei Oberstufenzentren und zwei Grundschulen, haben Pekinger Partnerschulen. Schülerinnen und Schüler aus Peking und Berlin lernen so in ihren jeweiligen Gastfamilien Kultur und Sprache des anderen Landes, aber auch den Alltag der Menschen kennen. Dieser rege Austausch hat dazu geführt, dass schon an sieben Berliner Schulen chinesisch als Wahlpflichtfach angeboten wird – Tendenz steigend!

China ist aus dem Leben vieler Berliner gar nicht mehr wegzudenken. Der chinesische Garten im Erholungspark Marzahn erfreut sich großer Beliebtheit, die chinesische Küche hat Berlin erobert.

Ich danke Ihnen dafür, dass Sie mit dieser Ausstellung die Freundschaft zu Berlin und den hohen Stellenwert, den Sie ihr einräumen, deutlich machen.

In diesem Sinne wünsche ich der Ausstellung viele interessierte Besucherinnen und Besucher.

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