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Begrüßung des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin Ralf Wieland anlässlich der feierlichen Unterzeichnung des Protokolls zur Zusammenarbeit zwischen den Stadtparlamenten von Berlin und Buenos Aires

17.05.2014 10:00, Festsaal

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- Es gilt das gesprochene Wort -

Nachdem Sie alle in dieser Woche Berlin etwas näher kennengelernt haben, denke ich, es ist ein wirklich schöner Abschluss, dass Sie heute an unserem ‚Tag der offenen Tür‘ teilnehmen. Als Hauptstädter unseres Partnerlandes Argentinien werden Sie nachher sehen, wie die Berliner Hauptstädter ihre Präsentation – ich möchte fast sagen – genießen werden. Ich weiß  ja schon, welche Attraktionen es für Auge und Gaumen geben wird.

Das ist genau der richtige Tag, um auch offiziell und förmlich unseren Austausch auf parlamentarischer Ebene zu vertiefen. Dazu dient das Protokoll, das wir gleich unterzeichnen werden. Das ist etwas ganz besonderes, denn bisher hat es nur ein einziges weiteres Mal auf Parlamentsebene zwischen Berlin und einer Partnerstadt eine solche Vereinbarung gegeben.

Das ist für mich eine gute Gelegenheit, Ihnen dafür zu danken, dass Sie sich die Zeit für diesen Besuch bei uns haben nehmen können, um in unterschiedlichen kommunalen Berliner Einrichtungen Gespräche zu führen. Buenos Aires ist eine Megacity, insofern lassen sich die Anforderungen an Politik nicht  ganz  vergleichen. Aber die Vielschichtigkeit und Vielfalt unsere Städte ist ein starkes verbindendes Element.

Im Zeitalter der Globalisierung rücken auch entfernte Regionen näher. Seit der Überwindung der Militärdiktatur vor über 30 Jahren blicken wir  fasziniert - bei allen bekannten Schwierigkeiten bei Müll, Verkehr und anderen Problemen – auf eine sich rasant entwickelnde, führende lateinamerikanische Großstadt. Diese Dynamik der Entwicklung haben wir hier in Berlin auch gespürt, als der Eiserne Vorhang vor 25 Jahren in Berlin fiel.

Die Menschen in unseren beiden Städten verbindet aber auch eine Werteordnung, denn  zwischen 1860 und 1930 kamen sechs Millionen Einwanderer aus dem alten Europa nach Argentinien. Für viele Deutsche  war Ihr Land der Sehnsuchtsort, denn das Leben war sehr schwer für breite Schichten der Bevölkerung des 19. Jahrhunderts.

Wir Berliner Abgeordnete sind schon sehr gespannt auf Ihre Heimat. Heute bekunden wir den festen Willen, die Beziehungen unsere Parlamente und Städte weiter zu festigen und auszubauen. Sie persönlich zu kennen und miteinander zu sprechen und zu diskutieren ist dabei ein nicht zu unterschätzender Wert.

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