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Begrüßungsworte bei der Eröffnung der Sitzung des Seniorenparlaments

24.06.1998, Abgeordnetenhaus von Berlin

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Prof. Dr. Herwig Haase
24.06.1998, Abgeordnetenhaus von Berlin
Sitzung des Seniorenparlaments

Meine Damen und Herren,

ich eröffne die Sitzung des Seniorenparlaments und heiße Sie alle hier im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin sehr herzlich willkommen.

Diese Veranstaltung hat seit mehr als zehn Jahren ihren festen Platz im Programm der "Berliner Seniorenwoche". Sie ist zu einer guten Tradition geworden, - und gute Traditionen soll man fortsetzen.

Ich danke dem Berliner Seniorenrat und den Bezirksämtern für die gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung.

Heute haben Sie wieder die Möglichkeit, Fragen an Mitglieder des Abgeordnetenhauses und des Senats von Berlin zu richten und die Probleme und Sorgen anzusprechen, die Sie bewegen.

Es geht uns aber auch darum, Ihre Erfahrungen zu hören und daraus zu lernen, - ganz im Sinne von Konfuzius, der gesagt hat:

"Erzähle mir die Vergangenheit, und ich werde die Zukunft erkennen!"

Meine Damen und Herren, Sie gehören einer Generation an, die die wechselvolle Nachkriegsgeschichte Berlins miterlebt hat. Gerade in diesen Wochen gedenken wir der Luftbrücke, die vor 50 Jahren - im Mai 1948 - begonnen hat. Die meisten unter Ihnen werden sich noch an die Zeit der Blockade der Westsektoren erinnern - und an den Durchhaltewillen der Berlinerinnen und Berliner, ihre Solidarität untereinander und die Strapazen und Opfer, die sie damals auf sich nahmen.

Die Erinnerung an die Überwindung der Blockade ist ein Beispiel dafür, daß wir aus der Vergangenheit und den Erfahrungen der Älteren Mut und Zuversicht beziehen können: Mit dem Zukunftswillen und der Beharrlichkeit, die damals zum Erfolg führten, wird Berlin auch die Herausforderungen bewältigen, die sich uns heute stellen. Auch deshalb bitte ich Sie, meine Damen und Herren, Ihre Erfahrungen an die junge Generation weiterzugeben.

Ich weiß, daß auf Erfahrung und Rat der Älteren oft nicht gehört wird. Doch es gibt auch in der jungen Generation viele, die wissen, daß der Erfahrungsschatz jener, die Berlin nach 1945 wieder mit aufgebaut haben, ein wertvoller Fundus für die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft ist.

Bevor ich nun für die erste Frage das Mikrofon freigebe, eine herzliche Bitte an alle Diskussionsteilnehmer - auch an die anwesenden Abgeordneten und Senatsmitglieder: Tragen Sie durch Kürze und Präzision dazu bei, daß möglichst viele Anwesende zu Wort kommen.

Nach unserer Sitzung werden wir in der Wandelhalle - bei einer kleinen Erfrischung - die Möglichkeit zu Einzelgesprächen haben. Dazu lade ich Sie schon jetzt herzlich ein.

Ich möchte Ihnen nun Ihre Gesprächspartner aus dem Abgeordnetenhaus und vom Senat vorstellen.

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