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Begrüßungsworte des Präsidenten beim Stehempfang für Tourismusminister der auf der ITB vertretenen Staaten

08.03.1998, Abgeordnetenhaus von Berlin, Festsaal

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Prof. Dr. Herwig Haase
08.03.1998, Abgeordnetenhaus von Berlin, Festsaal
Stehempfang für Tourismusminister der auf der ITB vertretenen Staaten

Ich heiße Sie hier im Abgeordnetenhaus von Berlin sehr herzlich willkommen. Die deutsche Hauptstadt steht seit gestern wieder im Zeichen der " Internationalen Tourismus-Börse ITB", die in diesem Jahr 7.193 Aussteller und 88 zusätzlich vertretene Firmen aus 188 Ländern und Gebieten zusammenführt.

Die Weltmesse des Tourismus ist darüber hinaus ein Treffpunkt von Politik und Wirtschaft. Sie hat eine große Tradition als internationales Gesprächsforum. Sie ist Impulsgeber für die Entwicklung der Internationalen Tourismus-Wirtschaft, hat also wichtige zukunftsweisende Funktionen. Zu den Schwerpunkten der Gespräche und Diskussionen im Rahmen der ITB werden - neben der aktuellen Marktentwicklung - diesmal voraussichtlich auch die Einführung des Euro und die wachsende Bedeutung der Telekommunikation mit ihren Auswirkungen auf die Internationale Tourismus-Wirtschaft gehören. Darüber hinaus wird die Messe wieder ein Forum für den Erfahrungsaustausch und für viele persönliche und geschäftliche Kontakte sein.

Unter den zahlreichen Kongressen und Veranstaltungen in Berlin hat die ITB einen hervorragenden Stellenwert. Auch ist sie für uns ein Symbol der Internationalität und Weltoffenheit, ein Markenzeichen der Metropole Berlin. Berlin ist mit 15 Hauptstädten auf drei Kontinenten und weiteren 72 Städten in 24 Ländern durch Freundschafts- und Partnerschaftskontakte verbunden. Diese Kontakte sind Beiträge zum besseren Verständnis über Grenzen hinweg und zur internationalen Zusammenarbeit, die im Zeichen der Globalisierung künftig die Politik auf internationaler Ebene noch stärker bestimmen wird als bisher. Unter diesem Aspekt wird auch dieTourismus-Branche mit ihren völkerverbindenden Funktionen weiter an Bedeutung gewinnen.

Meine Damen und Herren, Sie sind in eine Stadt gekommen, die sich im Aufbruch befindet. Berlin wird im nächsten Jahr der Sitz von Parlament und Regierung unseres Landes sein. Hinter uns liegen Jahre der planerischen Auseinandersetzung und Vorbereitung. Hier in der deutschen Hauptstadt sind neue Ideen und Visionen gefragt, hier werden private und öffentliche Investitionen in großem Umfang gebraucht. Unsere Stadt steht auch neun Jahre nach dem glücklichen Fall der Mauer vor großen Herausforderungen.

Wir sind fest entschlossen, diese Erfahrungen der Vereinigung und Transformationen als Chance für die internationale Zusammenarbeit zu nutzen. Berlin ist gegenwärtig ein Ort der Baustellen und Kräne. Dennoch - oder gerade deshalb? - ist die deutsche Hauptstadt jetzt wieder eine touristische Attraktion: Die Zahl der Berlin-Besucher ist im vergangenen Jahr um fast 7 % auf 3,5 Mio. gestiegen. 25 % der Gäste kamen aus dem Ausland. Wir erwarten, daß das Interesse an der Metropole Berlin sich weiter erhöht.

Meine Damen und Herren, ich hoffe, daß Ihnen Ihr Besuchs- und Arbeitsprogramm in Berlin neben den offiziellen Verpflichtungen auch genügend Zeit läßt, unsere Stadt kennenzulernen oder einen Eindruck der Entwicklung seit Ihrem letzten Aufenthalt zu gewinnen.
Ich hoffe aber auch, daß es uns gelingt, Ihnen die Zuversicht und den Optimismus zu vermitteln, mit denen Berlin für seine Zukunft arbeitet.
In diesem Sinne nochmals: herzlich willkommen in der deutschen Hauptstadt Berlin. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und freue mich auf unsere Begegnung und unsere Gespräche heute abend.

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