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Gedenkworte des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin Ralf Wieland zum Tod von Hubert Vogt

17.03.2016 11:00, Plenarsaal

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Ich habe eine traurige Pflicht zu erfüllen und möchte Sie bitten, sich von den Plätzen zu erheben.

Am 9. März starb der langjährige ehemalige CDU-Abgeordnete Hubert Vogt fast 80-jährig.

Geboren wurde Hubert Vogt am 28. September 1936 in Berlin-Reinickendorf. Nach Beendigung seiner Schulzeit zog es ihn auf den afrikanischen Kontinent – er ging 1958 als Missionshelfer für die katholische Kirche nach Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Dort verbrachte er einige Jahre, kehrte dann nach Berlin zurück, um ein Bauingenieur-Studium an der TFH aufzunehmen. Als diplomierter Hochbau-Ingenieur ging er 1966 erneut nach Südwestafrika, gründete dort eine Baufirma und widmete sich dem Bau von Schulen, Krankenhäusern und Kirchen. In dieser Zeit lernte er auch seine Frau kennen, die ebenfalls aus Deutschland stammte. Sie heirateten. Ihre drei Kinder wurden in Afrika geboren.

Mit der Schulreife der Kinder verließ die Familie Vogt 1971 Namibia. Sie gingen nach Berlin. Hier fand Hubert Vogt eine Anstellung als Hochbauingenieur beim Erzbistum Berlin. Als Diözesanbaurat verantwortete er unter anderem den Neubau der Berliner Nuntiatur.

Das Berliner Zuhause war für Hubert Vogt der Bezirk Reinickendorf, genauer gesagt: die Ortsteile Lübars und Waidmannslust. Hier engagierte er sich in der CDU, für die er ab 1979 zunächst in der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf, ab 1985 dann im Abgeordnetenhaus ein Mandat hatte. In unserem Haus war er überwiegend im Hauptausschuss tätig, für die Fraktion übernahm er die Aufgabe des kirchenpolitischen Sprechers. 1999 schied er aus dem Parlament aus.

Hubert Vogt war ein engagierter Christ. Er war ein Mensch, der zusammenführte und aufbaute. Davon zeugt sein ganzes Leben, das vor einigen Tagen plötzlich und unerwartet endete.

Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau und den erwachsenen Kindern.

Ich danke Ihnen, dass Sie sich zu Ehren des Verstorbenen erhoben haben.
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