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Gedenkworte für den verstorbenen ehemaligen Abgeordneten und Staatssekretär Günter Bock

21.06.2007 13:00, Abgeordnetenhaus von Berlin, Plenum

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Walter Momper
21.06.2007, Abgeordnetenhaus von Berlin, Plenum

Gedenkworte des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, für den verstorbenen ehemaligen Abgeordneten und Staatssekretär Günter Bock
(zu Beginn der Plenarsitzung am 21. Juni 2007)

- Es gilt das gesprochene Wort -

Am 10. Juni 2007 starb Günter Bock im Alter von 69 Jahren. Mit Günter Bock verliert Berlin einen engagierten Politiker, der im Abgeordnetenhaus von Berlin und als Staatssekretär der Landesregierung 20 Jahre lang an der Gestaltung unserer Stadt mitgewirkt hat.

Insbesondere der Sport in Berlin hat ihm viel zu verdanken. An seine Begeisterung für den Sport und seine Hartnäckigkeit, einmal gesteckte Ziele umzusetzen, können sich alle, die ihn kannten, gut erinnern.

Günter Bock gehörte von 1975 bis 1981 als Mitglied der CDU – Fraktion dem Abgeordnetenhaus von Berlin an. Besondere Schwerpunkte seiner Arbeit setzte er in den Bereichen Jugend und Sport.

Seine Erfahrungen brachte er 1981 in das Amt als Staatssekretär für die Bereiche Jugend und Sport ein, wo er mit großer Sachkenntnis an der Seite seiner jeweiligen Senatoren wirkte.

Von 1981 bis 1985 arbeitete Günter Bock als Staatssekretär für die Senatorin für Schulwesen, Jugend und Sport, Frau Hanna-Renate Laurien und in der darauffolgenden Wahlperiode von 1985 bis 1989 für die Senatorin für Jugend und Familie, Frau Cornelia Schmalz-Jacobsen. Nachdem Jürgen Klemann 1991 zum Senator für Schule, Berufsbildung und Sport gewählt worden war, holte er Günter Bock als Staatssekretär in seine Verwaltung, wo der bis 1995 tätig war.

Günter Bock trat 1960 der CDU bei und begann seine politische Laufbahn 1971 als Bezirksverordneter in Schöneberg, von 1972 bis 1975 bekleidete er das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden.

Seiner Partei, der CDU, diente er in verschiedenen Funktionen, unter anderem als Ortsverbandsvorsitzender, Kreisvorstandsmitglied sowie als Vorsitzender des Forums „Jugend und Familie“ der CDU Berlin.

Darüber hinaus engagierte sich Günter Bock in Vereinen, zum Beispiel als Vorsitzender der Gesellschaft für Kunst und Stadtbildpflege in Schöneberg.

Der Christdemokrat Günter Bock wird uns allen mit seiner bürgernahen, sportbegeisterten Haltung als ein Vorbild für engagierte Politik für unsere Stadt in guter Erinnerung bleiben.

Wir gedenken Günter Bock in Hochachtung.

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