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Rede des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, anlässlich der Verleihung des Berliner Präventionspreises 2008

14.10.2008 10:45, Rathaus Schöneberg, Willy-Brandt-Saal

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Walter Momper
14.10.2008, Rathaus Schöneberg, Willy-Brandt-Saal

Rede des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, anlässlich der Verleihung des
Berliner Präventionspreises 2008 am 14. Oktober 2008, 10.45 Uhr, Rathaus Schöneberg, Willy-Brandt-Saal
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- Es gilt das gesprochene Wort -

Sehr gerne habe ich die Aufgabe übernommen, die Laudatio im Rahmen der Verleihung des Berliner Präventionspreises 2008 zu sprechen. Der Preis wird in diesem Jahr zum 9. Mal verliehen. Er ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Berliner Konzepts zur Gewalt- und Kriminalitätsprävention geworden.

Mit dem Berliner Präventionspreis 2008 werden Projekte ausgezeichnet, die in Berlin einen wesentlichen Beitrag zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz leisten. Das Thema „Kinder- und Jugenddelinquenz“ hat in Berlin leider nach wie vor hohe Aktualität. Die Gewaltdelikte bereiten uns dabei die größten Sorgen. Den Opfern dieser Delikte wird Leid zugefügt. Und in manchen Bereichen der Stadt entwickelt sich ein Klima der Angst, das einem angstfreien Aufwachsen unserer Kinder und Jugendlichen entgegensteht.

Die Verleihung des Berliner Präventionspreises 2008 gibt mir die Gelegenheit – und dafür bin ich dankbar – Ihnen 6 Projekte vorzustellen, die einen wichtigen Beitrag zur Gewalt- und Kriminalitätsprävention in unserer Stadt zu leisten.

Mit von der Initiative Schutz vor Kriminalität, der Unfallkasse Berlin und der SECURITAS Sicherheitsdienste gestifteten Sonderpreisen werden drei der Projekte ausgezeichnet. Mein besonderer Dank gilt den Stiftern dieser Preise.

Danken – auch im Namen der Landeskommission Berlin gegen Gewalt – möchte ich der Jury, die über die Vergabe des Berliner Präventionspreises entschieden und aus 30 Bewerbern die Preisträger ausgewählt hat. Unser Dank gilt Frau Prof. Dr. Meinhold, Frau Willkomm, Herrn Prof. Dr. Ohder, Herrn Mehls und Herrn Dr.Uslucan.

Ich komme nun zu der Verleihung des Berliner Präventionspreises 2008. Die Jury hat entschieden, dass – abseits der drei mit jeweils 1.000 € dotierten Sonderpreise – ein erster Preis, dotiert mit 6.000 €, ein zweiter Preis, dotiert mit 4.000 € und ein dritter Preis, dotiert mit 2.500 € vergeben werden.

Meine Damen und Herren, im November 2007 wurden Koranschüler in Berlin auf eine harte Probe gestellt. Nach dem Schulunterricht folgte für die 70 jungen Muslime der nachmittägliche Unterricht in der Koranschule durch die Islamische Föderation. Gleich im Anschluss daran gab es um 18.00 Uhr in der Moschee Unterricht durch die Polizei. Die Jugendlichen mussten erneut einen Vortrag aushalten: dieses Mal zum Thema Raub und Gewalt. Diesen Nachmittag hätte es ohne die von der Berliner Polizei initiierte Netzwerkinitiative gegen Raub und Gewalt in Kreuzberg – STOPP TOKAT nicht gegeben.

Vor dem Hintergrund von 330 im Jahr 2006 bekannt gewordenen Raubtaten im Polizeiabschnitt 53 in Kreuzberg entstand die Idee, in Kreuzberg ein Netzwerk aus engagierten Personen und Institutionen zu schaffen, die aktiv für ein gewaltfreies Miteinander eintreten. Die Initiative STOPP TOKAT will das Problem von Raub und Gewalt vermehrt bei Tätern, Opfern und in der Öffentlichkeit bewusst machen, der Verharmlosung und Bagatellisierung von Raubtaten als „Abziehen“ entgegenwirken und mit verschiedenen Präventionsmaßnahmen dazu beitragen, dass Raubdelikte in Kreuzberg zurückgehen.

Einer entsprechenden Charta für die Senkung der Anzahl von Raubdelikten durch die NetzwerkInitiative STOPP TOKAT sind weit über 20 Personen und Institutionen beigetreten. Nicht alle Unterzeichner der Charta kann ich aufzählen, aber es ist eine Ermutigung, dass die Türkische Gemeinde zu Berlin, die Islamische Förderation in Berlin, die Deutsch - Arabische Unabhängige Gemeinde und DITIB ebenso dazu gehören wie der Berliner Fußballverband, der Verein Türkieymspor Berlin, verschiedene Träger der Jugendhilfe in Kreuzberg und andere.

Die vielen Aktivitäten der Initiative, wie Veranstaltungen in Kreuzberger Schulen und Jugendeinrichtungen, ihr vernetztes Handeln und ihr integratives Konzept und ihr aufklärerischer Impetus hat die Jury veranlasst, die Initiative „STOPP TOKAT“ mit dem 1. Preis im Rahmen des Berliner Präventionspreises 2008 auszuzeichnen. Herzlichen Glückwunsch an die Initiatoren des Projekts und an alle Mitwirkenden.

Hören Sie zwei kurze Zitate von Lehrern der Adolf - Reichwein - Schule in Neukölln: „Ein Junge hatte schon einen Stein in der Hand und wollte werfen. Er überlegte eine Weile und ließ ihn dann fallen. Das ist ein Fortschritt.“ Und: „Die sinnlose, brutale Gewalt an der Schule ist im letzten Jahr weniger geworden, sicherlich durch die Anstrengungen aller.“ Diese Erfolge sind zu einem guten Teil dem Projekt „Cool bleiben – Respekt zeigen“ des Vereins SUB/Way berlin zu verdanken.

Seit April 2007 wird das Projekt an dem Förderzentrum in Neukölln durchgeführt. Die Schule hatte sich wegen der Gewalttätigkeit von Schülern an den Verein gewandt, nachdem dieser dort ein Präventionsprogramm gegen sexuelle Übergriffe auf Jungen durchgeführt hatte. Im Rahmen des Trainingsprogramms geht es um Respekt und Toleranz, um das Kennenlernen und Anwenden von Deeskalationsstrategien und anderes mehr. Mit Theaterspiel zum Thema „Gewalt“ und verschiedenen sportlichen Übungen wird das Erleben gegenseitigen Respekts und Verantwortung füreinander ermöglicht.

Die Jury hat das Projekt „Cool bleiben – Respekt zeigen“ des Vereins SUB/Way berlin mit dem zweiten Preis im Rahmen des Berliner Präventionspreises 2008 ausgezeichnet weil es eine Gruppe von Schülern, die anfällig für delinquentes Verhalten ist, anspricht. Darüber hinaus ist es übertragbar und befördert Toleranz und gegenseitigen Respekt. Im Sinne einer Gewaltprävention ist es also wirksam. Herzlichen Glückwunsch an die Initiatoren des Projekts und an alle, die an diesem Projekt beteiligt sind.

Hören Sie nun die folgende Geschichte: Ein 7-jähriger Junge wird fast täglich auf dem Nachhauseweg von der Schule von einer Gruppe Jungen aus der Siedlung bedroht und geschlagen. Er ist verängstigt und traut sich kaum aus dem Haus. Sein Vater hat versucht mit den Drangsalierern und deren Familien Kontakt aufzunehmen. Dies hat jedoch dazu geführt, dass auch die Geschwister des Schülers bedroht wurden und die Familien im Streit miteinander liegen. In den Folgetagen holen zwei Mentoren den Jungen von der Schule ab. Er hat nun „zwei große Brüder“, die ihm beistehen und ihn nach Hause begleiten. Auf dem Heimweg treffen die Mentoren auf die Gang der Kids und stellen sie zur Rede. Sie sind frech und uneinsichtig, so dass die Mentoren schließlich deren ältere Brüder beim gemeinsamen Krafttraining sowie an anderen Treffpunkten im Stadtteil ansprechen. Das Ergebnis: Nach einer guten Woche bedroht die Gruppe der Kids keine Gleichaltrigen mehr. Später legen auch die betroffenen Familien ihre Konflikte bei.

Ziel des Mentoring - Programms für ein friedliches und tolerantes Zusammenleben in Lichterfelde Süd des Interkulturellen Kinder-, Jugend- und Familienstützpunktes Bus-Stop e.V. ist es, im Quartier ein Mentorenteam heranzubilden, das vor Ort zur Gewaltprävention beiträgt. Junge Menschen aus dem Kiez – vorwiegend solche, die ihre Karriere als Straftäter beendet haben – werden qualifiziert. Sie übernehmen Verantwortung und werden zu Vorbildern für Kinder und Jugendliche. Sie trainieren mit ihnen soziale Kompetenzen und unterstützen auch ihre Familien bei der Lösung von Konflikten. Indem die Mentoren als „große Brüder oder große Schwestern“ tätig werden, leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Integration im Stadtteil. Das in Kooperation mit der Berliner Polizei durchgeführte Training befasst sich mit Teambildung, Kommunikation, Gewalt, Drogen und beinhaltet praktisches Training.

Das Projekt hat die Jury überzeugt, weil es gelingt, in einem schwierigen Sozialraum einen Zugang zur Zielgruppe durch Personen mit vergleichbarem Hintergrund zu finden. Ein gut durchdachtes Konzept sowie Qualitätsmanagement gewährleisten, dass die Probleme im Kiez aufgegriffen und einer Lösung zugeführt werden. Das Projekt „Mentoring – Programm bei Bus-Stop e.V. für eine friedliches und tolerantes Zusammenleben in Lichterfelde Süd“ wird deshalb mit dem 3. Preis im Rahmen des Berliner Präventionspreises 2008 ausgezeichnet. Meinen Herzlichen Glückwunsch an die Initiatorinnen und Initiatoren sowie an alle Beteiligten.

Im Folgenden möchte ich Ihnen kurz von Bertram erzählen: Bertram war ein schwieriger Junge. Er konnte kaum stillstehen beim Training. Er hat hier gerempelt und da gerempelt. Man hatte den Eindruck, dass er vom Trainer nur ständig seinen Namen hören wollte. Aber er war auch hilfsbereit. Das hat der Trainer gefördert und ihm verantwortungsvolle Aufgaben übertragen. Bertram war zuständig für die Trainingsbälle. Im Spiel war er oft Kapitän, um ein Vorbild im Benehmen für die Mannschaft zu sein. Es gab viele Konflikte, aber Bertram kam immer wieder zum Training. Eines Tages kam seine Patentante mit: „Ich wollte mal schauen, wie die einzige Institution aussieht, die mit Bertram zurechtkommt.“ Bertram war mit neun Jahren schon von zwei Schulen verwiesen worden. Er erhielt Einzelunterricht zu Hause. Er galt als nicht gruppenfähig. Seine alleinerziehende Mutter war Alkoholikerin. Heute lebt Bertram in einer Pflegefamilie in Zehlendorf und spielt dort auch Fußball.

Soweit die Geschichte von Bertram. Die Jugendabteilung des SC Minerva 1893 in Moabit West war bis 2001 im Dornröschenschlaf versunken. Heute kommen zwei Mal wöchentlich 160 Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 14 Jahren zum Training. Der Verein bietet allen Moabiter Kindern für einen Monatsbeitrag von 5 € die Möglichkeit ihre Fußballleidenschaft auszuleben und damit auch kleine und große Erfolge zu erleben. Konflikte werden angesprochen und gelöst, Beleidigungen nicht toleriert, Respekt und Höflichkeit sind unverzichtbar. Und es wird gelernt, Niederlagen erhobenen Hauptes zu verdauen. Die Arbeit mit den Eltern der Kinder steht beim SC Minerva hoch im Kurs. Sie werden in das Training und in die Betreuung der Kinder einbezogen und wissen, dass ihr Verhalten am Spielfeldrand von großer Bedeutung für die Kinder ist. Über den Sport entstehen Freundschaften unter den Kindern und Bekanntschaften unter den Eltern. Der SC Minerva ist ein ganz normaler Sportverein, wie es viele in Deutschland gibt. In einem Stadtteil wie Moabit ist diese Normalität jedoch schon das Besondere.

Die Jury hat dem Projekt „Jugendfußball in Moabit“ des SC Minerva 1893 den Sonderpreis der Initiative Schutz vor Kriminalität wegen seiner integrativen Arbeit zuerkannt. Sie ist der Überzeugung, dass in einem lebendigen Netzwerk eine „Sportgemeinde“ von Kindern, Jugendlichen und Eltern realisiert wird. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention. Den Initiatoren und allen Beteiligten herzlichen Glückwunsch.

Noch eine Geschichte vom Leiter eines Jugendprojekts: Es ging um eine Bandaufnahme für den Kreativwettbewerb von Maneo, dem schwulen Anti-Gewalt-Projekt. Ich sprach mit einigen Jugendlichen über Homophobie. „Ich bin doch nicht schwul“, oder „nee man, mit Schwulen will ich nichts zu tun haben“, waren ihre Reaktionen. Ich erklärte Ihnen, welche Chancen in dem Projekt lägen. Ich begann Flyer von Maneo mit ins Studio zu nehmen und immer mal wieder mit den Jugendlichen über das „Schwul-Sein“ zu sprechen. Ihre Bedenken verringerten sich und wir begannen an der Aufnahme zu arbeiten.

Während der Aufnahmen kam ein Jugendlicher und meinte: „Ich hasse Schwule“. Ein Jugendlicher fragte, warum er sie hasse. Er antwortete: „Einfach so, weil sie schwul sind“. Es entstand eine lebhafte Diskussion und die Jugendlichen widersprachen ihm. Nach der Diskussion nahmen wir das Band auf und die Jugendlichen wirkten, als hätten sie verstanden, worin es in ihrer Aufnahme eigentlich geht.

Soweit die Geschichte. Das Tuned Jugendprojekt bietet Jugendlichen aus ganz Berlin die Möglichkeit ihre Songs – bei Jungen meist Rapsongs, bei Mädchen Popsongs – mit gemeinsam hergestellten Beats und Instrumentierungen aufzunehmen. Die mitgebrachten Texte werden gemeinsam besprochen. Zum Schluss werden CD’s gebrannt, MP3 files erstellt.

Die Jury hat dem Tuned Jugendprojekt den Sonderpreis der SECURITAS Sicherheitsdienste zuerkannt, weil es ein jugendtypisches Projekt ist, das an den Bedürfnissen von Jugendlichen anknüpft. Es stellt ein Gegengewicht gegen die Kommerzialisierung von Jugendkultur dar. Das Erstellen der Produkte fördert das Selbstbewusstsein. Auf die Produkte können die Jugendlichen stolz sein. Ich wünsche dem Initiator und den beteiligten Jugendlichen weiterhin allen Erfolg.

Aus der Arbeit mit schuldistanzierten Schülern und Schülerinnen wurden uns die folgenden Erkenntnisse berichtet: Ganz wichtig für die Schüler ist die Erfahrung, in einer Gemeinschaft sozial nützliche Aufgaben zu bewältigen und dafür Anerkennung zu bekommen. Sie brauchen eine Schule, in der sie gebraucht werden und in der ihr Fehlen auffällt, weil ohne sie die Arbeit nicht so gut bewältigt werden kann.

Werden größere Herausforderungen bewältigt, stärkt dies Selbstbewusstsein der Schüler. Voraussetzung ist, dass die Lehrer bereit sind auch außerhalb des normalen Schulalltags mit den Schülern zusammen zu arbeiten. Eltern schuldistanzierter Schüler, über deren angeblich mangelndes Interesse an der Entwicklung ihrer Kinder so viel geklagt wird, sind für die Mitarbeit an der Schule zu gewinnen, wenn man geeignete Zugänge schafft.

Das Projekt „Arbeiten und Lernen in werkpädagogischen Klassen“ des Pestalozzi - Fröbel - Hauses wendet sich an schuldistanzierte Schülerinnen und Schüler, deren schulische und berufliche Qualifizierung wegen häufiger Fehlzeiten und erheblicher Leistungsrückstände, und wegen Kriminalität und Drogenkonsum gefährdet ist. Das Projekt kooperiert mit vier Oberschulen und einer Grundschule in Kreuzberg. Die Schüler und Schülerinnen arbeiten jeweils an zwei bis drei Wochentagen an praktischen Aufgaben in der Schule oder im schulischen Umfeld. An den anderen Tagen findet Fachunterricht in kleinen Gruppen statt. Als einen der Erfolge seiner Arbeit kann das Projekt verbuchen, dass im Schuljahr 2006/7 mehr als die Hälfte der 48 Schülerinnen und Schüler den Hauptschulabschluss geschafft haben. Alle Schüler und Schülerinnen hatten eine berufsqualifizierende Anschlussperspektive. Ein weiterer Erfolg besteht darin, dass die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an kriminellen Aktivitäten deutlich zurückgegangen ist.

Die Jury hat dem Projekt „Arbeiten und Lernen in werkpädagogischen Klassen“ den Sonderpreis der Unfallkasse Berlin zuerkannt, weil es erfolgreich mit einer kriminalitätsgefährdeten Zielgruppe arbeitet. Das Projekt bezieht die Eltern in die Arbeit ein und vermittelt den Schülerinnen und Schülern Erfolgserlebnisse und Selbstsicherheit. Mein herzlicher Glückwunsch gilt den Initiatoren des Projekts, allen Mitwirkenden und natürlich den Schülerinnen und Schülern.

Der Berliner Präventionspreis 2008 ist verliehen. Ich danke allen, die für die ausgezeichneten Projekte Verantwortung tragen und unseren Sponsoren für Ihr Engagement. Berlin braucht Sie und die vielen anderen, die sich aber ebenfalls für ein Miteinander ohne Gewalt einsetzen. Ich wünsche Ihnen einen weiterhin spannenden und vor allem ertragreichen neunten Berliner Präventionstag und danke für Ihre Aufmerksamkeit.

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