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60. Jahrestag der Teilung der Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin am 6. September 1948

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Inhalt
Eine Informationsbroschüre über die Gedenkveranstaltung des Abgeordnetenhauses von Berlin zum 60. Jahrestag der Teilung der Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin am 9. September 2008.
Am 20. Oktober 1946 fanden die ersten freien Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin und den Bezirksverordnetenversammlungen in allen vier Sektoren der Stadt nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten statt. Von nun an hatten die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat von Berlin ihren Sitz im Neuen Stadthaus, im Sowjetischen Sektor der Stadt. Seit der Berlin-Blockade wurden beide jedoch massiv durch Aktionen kommunistischer Störtrupps in ihrer Arbeit behindert. Da die SED ein ungünstiges Ergebnis für die von der Verfassung vorgeschriebenen Neuwahlen des Parlaments erwartete, initiierte sie Gewaltanwendungen und Demonstrationen. Als es am 6. September 1948 erneut zu massiven Störungen der Stadtverordnetenversammlung durch organisierte, kommunistische Demonstranten kam, war der Stadtverordnetenvorsteher Otto Suhr gezwungen, die Sitzung zu vertagen. Am gleichen Abend traten die Stadtverordneten im Westteil der Stadt in der „Taberna Academica“ am Steinplatz zusammen. Die Neuwahl der Stadtverordnetenversammlung konnte nur in den Westsektoren stattfinden, da die sowjetische Militärverwaltung keine Wahlvorbereitung im Ostsektor gestattete. Damit war die Spaltung Berlins vollzogen.

Medienart
Broschüre, DIN A5, 40 Seiten

Keine Schutzgebühr
Bestellung möglich

Herausgeber
Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Referat Öffentlichkeitsarbeit, 1. Auflage Dezember 2009

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