Der Senat wird aufgefordert, einen Platz oder eine Straße im Umkreis des Brandenburger Tores nach dem verstor­benen früheren Präsidenten der Ver­reinigten Staaten von Amerika, Ronald Reagan, in Würdigung seines Ein­satzes für die deutsche Wiedervereinigung zu benennen.

 

Begründung:

 

Der verstorbene frühere Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Ronald Reagan, hat durch seine Politik, die 1987 in seiner Rede am Brandenburger Tor anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins ihren Ausdruck fand, einen erheb­lichen Beitrag zur Wieder­ver­eini­gung unserer Stadt geleistet. Seine Worte an den damaligen Parteichef der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU), Michail Gorbatschow, Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer ein, gelten heute als Zeichen visionärer und erfolg­reicher Politik und werden allen Berlinerinnen und Ber­linern unvergessen bleiben.

 

Aus diesem Grunde ist die Würdigung des 40. Präsiden­ten der Vereinigten Staaten von Amerika durch die Benen­nung eines Platzes oder einer Straße in der Nähe bzw. im Umkreis des historischen Ortes, des Branden­burger Tores, eine angemessene Ehrung.

 

Für die gemäß § 5 der Ausführungsvorschrift zum Ber­liner Straßengesetz vorfristige Genehmigung ist umge­hend eine Entscheidung des Senates herbeizuführen.

 

 

 

Berlin, 09. Juni 2004

 

 

 

 

Zimmer  Goetze  Henkel

und die übrigen Mitglieder der Fraktion der CDU

 

Ausschuss-Kennung : Kultgcxzqsq