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Das Haus

Vorgeschichte

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Unfreiheit wirft ihre Schatten voraus Die Gründung der DDR

Die Karte Berlins zeigt die damaligen Besatzungszonen.

Die Alliierten im geteilten Berlin nach 1949, ©CRUFF

Berlin war bereits vor dem Bau der Mauer geteilt. Genau wie Deutschland wurde auch Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg unter den vier Siegermächten – Frankreich, Großbritannien, der Sowjetunion und der USA – in Besatzungszonen aufgeteilt.

Im Mai 1949 schlossen sich die drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands zur Bundesrepublik zusammen. Nur wenige Monate später, am 7. Oktober 1949, wurde die von der Sowjetunion besetzten Teile zur Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Ost-Berlin wurde zu ihrer Hauptstadt. Die DDR war eine kommunistische Diktatur, beherrscht von einer Staatspartei, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED).

Menschen lebten in Ost-Berlin, arbeiteten in West-Berlin oder umgekehrt
 

Die Grenzen zwischen den einzelnen Stadtteilen, den sogenannten Sektoren, waren bis 1961 durchlässig: Menschen lebten in Ost-Berlin, arbeiteten in West-Berlin oder umgekehrt und konnten ihre Familien im jeweils anderen Stadtteil besuchen. Trotzdem gab es beim Überqueren der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin Kontrollen. Das dauerhafte Verlassen der DDR war auch zu diesem Zeitpunkt schon nicht erlaubt.

Noch sind die Grenzen offen und die Menschen können sich am Checkpoint Charlie ungehindert bewegen.

Offener Übergang am Checkpoint Charlie (um 1954), © Polizeihistorische Sammlung Berlin

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