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Hochrangige nigerianische Delegation besuchte Abgeordnetenhaus (03.03.2017)

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Der nigerianische Senatspräsident Dr. Abubakar Bukola Saraki trägt sich in das Gästebuch des Abgeordnetenhauses ein / Foto: Abgeordnetenhaus

Am Freitag, dem 10. März 2017, besuchte S.E. Herr Dr. Abubakar Bukola Saraki, Präsident des Senats der Bundesrepublik Nigeria, zusammen mit einer Delegation vormittags das Abgeordnetenhaus von Berlin. Die Gäste wurden von Parlamentspräsident Ralf Wieland empfangen.
 
Die Delegation hielt sich auf Einladung der Präsidentin des Bundesrats und Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz Frau Malu Dreyer in Deutschland auf und möchte sich vorrangig über Erneuerbare Energien, wirtschaftliche Entwicklung und Föderalismus  informieren. Dazu war zwischen dem 8. und 11. März 2017 ein umfangreiches Besichtigungs- und Gesprächsprogramm, zum Beispiel in verschiedenen Bundesministerien, im Bundestag und Bundesrat geplant worden.
 
Nigeria ist für Deutschland ein wichtiger Partner in Afrika. 2011 wurde die deutsch-nigerianische Binationale Kommission gegründet, in der Arbeitsgruppen zu den Themen Energie, Wirtschaft, Politik, Kultur, Bildung und Migration arbeiten und bereits verschiedene Projekte initiiert haben. Ein Schwerpunkt der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern betrifft den Energiebereich. In der Hauptstadt Abuja wurde dazu 2008 das Gründungsdokument der Deutsch-Nigerianischen Energiepartnerschaft unterzeichnet. Im Vordergrund steht die Weiterentwicklung der Stromproduktion – insbesondere durch erneuerbare Energien.
 
Die Staats- und Regierungsform Nigerias ist eine präsidiale Bundesrepublik (im Commonwealth). Das westafrikanische Nigeria ist mit über 180 Mio. Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Seit 1991 ist die Hauptstadt Nigerias Abuja mit rund 2,5 Mio. Einwohnern. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, dem Senat mit 109 Mitgliedern und dem Repräsentantenhaus mit 360 Mitgliedern.
 
Am 1. Dezember 2016 hat Deutschland von China die Präsidentschaft der G20, der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, übernommen. Unter dem Motto „Eine vernetzte Welt gestalten“ wird unter dem Schwerpunkt „Verantwortung übernehmen“ die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas ein zentraler Punkt sein.
 
Dabei soll es um stabile Rahmenbedingungen für Investitionen genauso gehen wie um den Ausbau der Infrastruktur, um die Lebensbedingungen der Menschen langfristig zu verbessern. Im Juni wird Deutschland im Rahmen der G20-Präsidentschaft eine Konferenz zum Thema „Partnerschaft mit Afrika“ durchführen.
 
 
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