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Aktuelles & Presse

Gesa Ederberg wird mit Louise-Schroeder-Medaille 2020 geehrt (21.02.2020)

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Auf Vorschlag des Kuratoriums „Louise-Schroeder-Medaille“ hat sich das Präsidium des Abgeordnetenhauses von Berlin für die Verleihung der Auszeichnung an Gesa Ederberg ausgesprochen.

Engagement von Gesa Ederberg

Die Rabbinerin Gesa Ederberg erhält die Louise-Schroeder-Medaille für ihren interreligiösen Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit. Als Gemeinderabbinerin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin ist sie für die Synagoge in der Oranienburger Straße zuständig. Gesa Ederberg steht dafür, die Meinungen anderer zu akzeptieren, zu tolerieren und gemeinsame Wege auch im Glauben einzuschlagen. Sie engagiert sich bereits seit vielen Jahren für eine friedlichere, tolerantere und offenere Welt. 2002 gründete die Rabbinerin den „Masorti Verein zur Förderung der jüdischen Bildung und des jüdischen Lebens“ in Berlin. In einem seiner Prinzipien heißt es: „Zur Vielfalt der Schöpfung gehören unterschiedliche sexuelle Orientierungen, Geschlechteridentitäten und Familienformen.“ Im Jahr 2018 eröffnete die Masorti Grundschule in Charlottenburg-Wilmersdorf. Mit der Idee einer Drei-Religionen-Kita, die Gesa Ederberg derzeit zusammen mit anderen Frauen umsetzt, schafft sie einen besonderen Mehrwert für Berlin: Jüdische, muslimische und evangelische Kinder werden hier gemeinsam eine universelle Welterziehung erfahren. Für ihren Einsatz für Demokratie, ein friedliches Miteinander und für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen, insbesondere in der Religion und im interreligiösen Dialog wird Gesa Ederberg gewürdigt.

Die Louise-Schroeder-Medaille

Rückseite der Louise-Schroeder-Medaille

Für das Kuratorium steht das Engagement von Gesa Ederberg in bester Tradition des Wirkens Louise Schroeders. Der Präsident des Abgeordnetenhauses verleiht die Medaille jährlich einer Berliner Persönlichkeit oder Institution, die dem politischen und persönlichen Vermächtnis Louise Schroeders in hervorragender Weise Rechnung trägt. Die SPD-Politikerin hat sich zeitlebens durch unermüdliches soziales Engagement und durch das Eintreten für die Gleichstellung von Frauen ausgezeichnet. Seit 1919 war sie Parlamentarierin und von Mai 1947 bis Dezember 1948 Oberbürgermeisterin von Berlin.

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