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Aktuelles & Presse

Nominierungsverfahren für die Obermayer Awards 2021 startet (09.06.2020)

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Ab sofort können Nominierungen für die Obermayer Awards 2021 eingereicht werden. Die Auszeichnungen werden an Einzelpersonen und Organisationen in Deutschland verliehen, die das Gedenken an die von den Nationalsozialisten zerstörten jüdischen Gemeinden bewahren und ausgehend von den Lehren aus der Geschichte Vorurteilen in der heutigen Zeit etwas entgegensetzen.

Preisverleihung im Abgeordnetenhaus von Berlin

Die Preisverleihung findet am 25. Januar 2021 im Berliner Abgeordnetenhaus statt.

Die Auszeichnungen werden in zwei Kategorien verliehen:

Kategorie "Geschichte"

In der Kategorie „Geschichte“ werden Menschen gewürdigt, die aufzeigen, wie wichtig die jüdische Bevölkerung für die deutsche Gesellschaft war, bevor die Nationalsozialisten ihren Vernichtungszug begannen. In der Vergangenheit wurden die Obermayer Awards beispielsweise für Aktivitäten in folgenden Bereichen verliehen: Wiederherstellung von Kulturstätten, Erforschung der Geschichte jüdischer Gemeinden, Storytelling, Aufbau von Netzwerken und Bildungsprogrammen, Publikationen, Kunstprojekte und Ausstellungen.

Kategorie "Bekämpfung von Vorurteilen"

In der Kategorie „Bekämpfung von Vorurteilen“ werden Menschen gewürdigt, die sich ausgehend von den Lehren aus der Geschichte auf innovative Weise gegen Vorurteile und Intoleranz (einschließlich Antisemitismus) sowie Rassismus in der heutigen Zeit engagieren. Ausgezeichnet werden Personen oder Organisationen in Deutschland, die kreative Wege gefunden haben, Vorurteile zu bekämpfen sowie die Verständigung zwischen verschiedenen Gruppen zu fördern, um dem Aufkommen und der zunehmenden Verbreitung von Vorurteilen etwas entgegenzusetzen.

Die 1999 ins Leben gerufenen Awards werden durch Widen the Circle verwaltet. Die Preisverleihung in Berlin wird durch das Berliner Abgeordnetenhaus finanziell und organisatorisch unterstützt. Co-Sponsor der Awards ist das Leo Baeck Institut.

„In diesem Jahr sind die Awards aktueller denn je. Inmitten der Covid-19-Pandemie erleben wir eine starke Zunahme von Hassreden und Vorurteilen – und insbesondere Antisemitismus – in Deutschland, den USA und weltweit“, sagt Joel Obermayer, Geschäftsführer von Widen the Circle. „Wir glauben, dass aus dem Bekenntnis zur dunklen Vergangenheit die Motivation entstehen kann, sich für eine bessere Gegenwart und Zukunft einzusetzen.“

Einreichungsschluss

Einzelpersonen und Gruppen können sich direkt für die Obermayer Awards bewerben, Widen the Circle begrüßt aber auch Nominierungen durch Dritte. Einreichungsschluss ist der 18. September 2020 (Eingangsdatum). Das Nominierungsformular ist online zu finden unter WidentheCircle.org/de/obermayer-awards-2021.

Die Awards wurden im Jahr 1999 von Dr. Arthur S. Obermayer (1931-2016), einem vielfältig engagierten amerikanischen Unternehmer und Wissenschaftler, ins Leben gerufen. Seine Großeltern stammten väterlicher- wie mütterlicherseits aus Süddeutschland. Weitere Informationen zu den Auszeichnungen sowie den Preisträgerinnen und Preisträgern aus den Vorjahren sind zu finden unter WidentheCircle.org/de.

Pressekontakt:

Tatjana Kirchner (Deutschland) 030-8471-1812 kirchner@kirchner-pr.de

Dan Fleshler (USA) 646-552-1213 dfleshler@gmail.com

Ansgar Hinz (Deutschland) 030-2325-1052 pressereferat@parlament-berlin.de

Über Widen the Circle

Widen the Circle verfolgt das Ziel, Vorurteilen zu begegnen, indem man ein gemeinsames Verständnis der Vergangenheit fördert. Respekt, Versöhnung und interkulturelle Verständigung sollen insbesondere dort gestärkt werden, wo es seit Langem zur Ausgrenzung und Verfolgung einzelner Gruppen kommt.

Widen the Circle wurde 2019 als gemeinnützige Organisation gegründet und wird von der Obermayer-Stiftung unterstützt. Derzeit konzentrieren sich die Aktivitäten auf vier Bereiche: Obermayer Awards, Widen the Circle Network, Thought Leaders (Vordenker*innen), und Bridge-Building („Brückenbau“ durch Begegnungen).

 

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