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Jeanette Wolff (1888 - 1976) - Jüdin, sozialdemokratische Politikerin und Holocaust-Überlebende

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Inhalt

Das Abgeordnetenhaus von Berlin erinnert mit der Publikation über Jeanette Wolff an die sozialdemokratische Politikerin und Holocaust-Überlebende, die für Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit kämpfte – im Kaiserreich, der Weimarer Republik, während des NS-Terrors, im gespaltenen Berlin und in der Bundesrepublik. Sie widmete sich Themen der Wohlfahrtspflege und Gesundheit und war darüber hinaus Mitbegründerin der Arbeiterwohlfahrt. Die Bekämpfung von Armut war ihr ein zentrales Anliegen. Jeanette Wolff überlebte das Getto Riga, das KZ-Riga-Kaiserwald und das KZ Stutthof. 1946 zog Sie in Berlin als eine von 30 Frauen in die erste Stadtverordnetenversammlung nach dem Krieg ein. Später wirkte sie als Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Sie setzte sich mit der KPD über die Verfolgung von Sozialdemokratinnen und -demokraten in der DDR auseinander und kritisierte die personelle Renazifizierung der westdeutschen Verwaltung sowie die unzureichende Strafverfolgung von NS-Verbrechern.

Medienart
Broschüre, DIN A5, 52 Seiten

Keine Schutzgebühr
Bestellung möglich

Herausgeber
Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, 1. Auflage 2020

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