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Ein Stapel Zeitungen

35 Jahre erstes Gesamtberliner Parlament – Festveranstaltung im Abgeordnetenhaus

Mit einer Festveranstaltung im Abgeordnetenhaus von Berlin ist am 12. Januar an die Konstituierung des ersten Gesamtberliner Parlaments vor 35 Jahren erinnert worden. Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld würdigte damit einen Meilenstein der parlamentarischen Demokratie in der wiedervereinigten Stadt.

In ihrer Ansprache erinnerte sie an die außergewöhnliche Situation jener Zeit: „Die Aufgaben, vor denen die neu gewählten Abgeordneten der 12. Legislaturperiode damals standen, waren schwierig und einzigartig. Es galt, eine lange geteilte Stadt und ihre Lebensverhältnisse schrittweise wieder zusammenzuführen. In der Rückschau können wir jedoch feststellen, dass das erste Gesamtberliner Parlament seine Aufgabenstellung in beeindruckender Weise bewältigt hat und seiner Verantwortung gerecht geworden ist.“

Mit der Konstituierung des ersten Gesamtberliner Parlaments im Jahr 1990 übernahm erstmals nach der Wiedervereinigung ein Parlament die demokratische Verantwortung für die gesamte Stadt. Die Abgeordneten der 12. Wahlperiode standen dabei vor besonderen historischen Herausforderungen.

Auf dem Podium der Jubiläumsveranstaltung diskutierten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der 12. Wahlperiode über ihre Erfahrungen und die parlamentarische Arbeit in der Phase des demokratischen Neubeginns. Zu den Podiumsgästen zählten Eberhard Diepgen (CDU), Dr. Christine Bergmann (SPD), Dr. Reinhard Klein (FDP), Martina Michels (Die Linke), Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Barbara Saß-Viehweger (CDU). Anschließend tauschten sich die Gäste bei einem Empfang im Casino des Hauses aus.