Erinnern für die Zukunft: Ausstellungseröffnung des Jugendforums denk!mal 2026
Rund 200 Kinder und Jugendliche aus ganz Berlin präsentierten in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ihre Projekte und Initiativen im Abgeordnetenhaus von Berlin.
Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld betonte bei der Ausstellungseröffnung: „Erinnerung ist eine Frage der Haltung – und genau diese Haltung zeigt ihr mit euren Projekten. Ob Biografien und Schulgeschichten, handwerkliche Arbeiten, Gedichte, Podcasts oder Videos: Mit eurem Engagement beim Jugendforum denk!mal tretet ihr in einen Dialog ein. Über das, was war und niemals wieder geschehen darf – und über das, was ihr euch für die Zukunft wünscht.“
24 kreative Projekte und vier Auszeichnungen: Die Jury entschied sich für „… damit wir nicht vergessen!“ der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke als gelungenstes Projekt. Den Performancepreis erhielt das Roma-Informations-Centrum für das Projekt „Me sem Me“, den Grundschulpreis der Schlaglicht e. V. für das Projekt „Die Kindheit von Ruth Winkelmann“. Der Publikumspreis ging an das Projekt „Jüdische Sportlerinnen und Sportler in der NS-Zeit“ der Sportschule im Olympiapark Poelchau.
Die Jury setzte sich zusammen aus:
- Ruth Winkelmann, Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende
- Dr. Yasemin Shooman, Leitung des Referats „Bekämpfung von Rassismus und Unterstützung Betroffener“ im Arbeitsstab der Integrations- und Antirassismusbeauftragten der Bundesregierung
- Veronika Nahm, Direktorin des Anne Frank Zentrums
Die Ausstellung kann vom 27. Januar bis zum 20. März während der regulären Öffnungszeiten (Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr) in der Wandelhalle besucht werden.
Weitere Informationen zu allen Projekten: https://denkmal-berlin.de/jugendforum/.