Präsidentin Seibeld setzt Dialog mit wohnungs- und obdachlosen Menschen fort
Die Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin, Cornelia Seibeld, hat erneut wohnungslose Menschen zu einem offenen Austausch eingeladen.
„Viele obdach- und wohnungslose Menschen erleben nicht nur materielle Not. Sie erleben Ausgrenzung und sind Vorurteilen ausgesetzt. Oft werden sie als laut, aggressiv oder gefährlich wahrgenommen. Dabei wünschen sich die meisten vor allem das, was wir alle wollen: Respekt, Sicherheit und die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Obdachlose Menschen brauchen kein Mitleid, sondern Respekt.“, betonte Seibeld.
Erstmals hatten die Gäste in diesem Jahr zudem die Möglichkeit, an Führungen durch das Abgeordnetenhaus teilzunehmen und dabei Einblicke in die Arbeit des Parlaments sowie die Geschichte des Hauses zu erhalten.
Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, richtete ebenfalls einige Worte an die Gäste. Anschließend boten sogenannte „Bezirkstische“ Raum für Gespräche zwischen wohnungslosen Menschen, Mitgliedern des Abgeordnetenhauses sowie Sozialstadträtinnen und Sozialstadträten.
Die Veranstaltung fand bereits zum vierten Mal statt und dient dem direkten Austausch zwischen Betroffenen, Politik und sozialen Einrichtungen.