Präsidentin Seibeld würdigt Helferinnen und Helfer nach Anschlag auf das Stromnetz
Aus Dankbarkeit und Wertschätzung für ihren Einsatz nach dem linksextremistischen Brandanschlag auf das Stromnetz empfing Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld rund 250 ehren- und hauptamtliche Helferinnen und Helfer im Abgeordnetenhaus von Berlin.
In ihrer Ansprache betonte sie das außerordentliche Engagement aller Beteiligten:
„Diese Situation traf die Menschen unvermittelt und unvorbereitet. Wo sich im wahrsten Sinne des Wortes die Dunkelheit ausbreitet, wird das Licht umso dankbarer aufgenommen. Zum Glück haben wir Institutionen und Organisationen, die auf solche Lagen vorbereitet sind. Die Professionalität von Feuerwehr, Polizei, THW, Deutschem Roten Kreuz und der Bundeswehr steht beispielhaft für alle Blaulicht- und Hilfsorganisationen. Der heutige Empfang kann nur ein kleines Dankeschön sein für all das, was Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen geleistet haben. Auf Ihre Kompetenzen, Ihren Einsatz und Ihr dauerhaftes Engagement sind Berlin und seine Bürgerinnen und Bürger dringend angewiesen. Ganz herzlichen Dank!“
Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Organisationen kamen zusammen – darunter Kirchengemeinden, Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen, Akteure aus dem Bereich der kritischen Infrastruktur und Versorgung, Sicherheits- und Ordnungsbehörden sowie Träger der Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit.
Der mehrtägige Stromausfall hatte erhebliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben. Zahlreiche Menschen waren von der Energieversorgung abgeschnitten, soziale Einrichtungen, Pflegeeinrichtungen und Kliniken mussten im Notbetrieb arbeiten. In dieser Ausnahmesituation leisteten die beteiligten Einsatzkräfte und Organisationen schnelle und verlässliche Hilfe.