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Ein Stapel Zeitungen

Sternsingerinnen und Sternsinger bringen Segen ins Abgeordnetenhaus

Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld empfing am 7. Januar 2026 Sternsingerinnen und Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef aus Treptow-Köpenick. Die Kinder und Jugendlichen brachten den christlichen Segen in das Berliner Landesparlament, sangen Lieder und schrieben den traditionellen Segensspruch an das Eingangsportal des Abgeordnetenhauses.

In ihrer Ansprache betonte Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld, der Besuch der Sternsinger lenke den Blick auf die Rechte von Kindern weltweit und erinnere daran, das neue Jahr mit Zuversicht, Gemeinschaft und Mitgefühl zu beginnen. Sie dankte den Sternsingerinnen und Sternsingern sowie dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) für ihr Engagement für Kinderrechte.

Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Mit ihrer Aktion machen die Sternsingerinnen und Sternsinger auf Kinderarbeit aufmerksam und setzen sich für das Recht von Kindern auf Bildung ein. Im Mittelpunkt steht insbesondere die Situation in Bangladesch. Mit ihren Spenden unterstützen sie Projekte, die Kinder aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen befreien und ihnen den Zugang zu Bildung ermöglichen.

Der angebrachte Segensspruch 20*C+M+B+26 enthält den Stern als Zeichen für Christus. Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte Christus Mansionem Benedicat („Christus segne dieses Haus“). Volkstümlich werden sie auch als Abkürzung für die Namen der drei Weisen Caspar, Melchior und Balthasar verstanden. Die Kreuze zwischen den Buchstaben symbolisieren den Segen Gottes, die Zahlen stehen für das jeweilige Jahr.