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Blick in das Foyer des Abgeordnetenhaus Berlins und die Freitreppe

"...denen mitzuwirken versagt war." | Ostdeutsche Demokraten in der frühen Nachkriegszeit

/ Foto: Bildnachweise unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/frueher-widerstand

Die Ausstellung „… denen mitzuwirken versagt war.“ Ostdeutsche Demokraten in der frühen Nachkriegszeit zeigt die exemplarischen Geschichten von 30 mutigen Frauen und Männern, die sich in der Sowjetischen Besatzungszone und der frühen DDR nicht einschüchtern ließen und sich trotz großer Risiken für einen demokratischen Neubeginn einsetzten – gegen die kommunistische Diktatur. Fast immer zahlten sie dafür einen hohen Preis. Ihr Engagement und ihr Schicksal werden in der Ausstellung mit den einschlägigen Grundrechtsartikeln verbunden.

Zur Eröffnung der Ausstellung im Abgeordnetenhaus von Berlin am 23.06.2026 begrüßte Dr. Robbin Juhnke, Mitglied des Präsidiums des Abgeordnetenhauses von Berlin, in Vertretung der Präsidentin, die Gäste. Anschließend sprach Dr. Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstiftung Aufarbeitung, mit Werner Bork, einem Zeitzeugen und frühen Widerstandskämpfer. Bork war Mitbegründer des Werderaner Widerstandskreises und unterstützte den Widerstand nach 1949 von West‑Berlin aus weiter. Kurz vor dem 17. Juni 1953 entging er knapp einem Entführungsversuch der Staatssicherheit. Acht junge Frauen und Männer aus dem Umfeld des Werderaner Widerstandskreises wurden zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet; viele weitere verurteilte das sowjetische Militärtribunal zu langer Haft und Zwangsarbeit in der Sowjetunion.

Konzipiert wurde die Ausstellung von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und stand unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank‑Walter Steinmeier.